Annie's Dogs on Tour

 

Mobiles Einzeltraining für Angsthunde und ihre Menschen

Als Trainerin habe ich mich auf Angsproblematiken bei Hunden spezialisiert. Immer mehr Hunde zeigen Angstverhalten aus den verschiedensten Gründen. Mal sind es Probleme resultierend auf mangelnder Sozialisierung im Welpenalter, mal aufgrund schlechter Erfahrungen z.B. bei Tierschutzhunden und auch aufgrund traumatischer Erlebnisse des Hundes. Es gibt unendlich viele Gründe, warum ein Hund Angstverhalten zeigt. Angst zeigt sich in unterschiedlichsten Ausdrucksweisen, z.B. in Flucht oder aber auch in Aggression.

Doch egal aus welchem Grund Angstverhalten besteht, meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass Training mit Angsthunden eine andere Herangehensweise erfordert, als mit "normalen" Hunden. Training mit einem Angsthund muss noch viel kleinschrittiger stattfinden, es bedarf einer Menge Geduld und Einfühlungsvermögen. In der Angst selbst ist ein Lernen nicht möglich. Daher muss der richtige Zeitpunkt abgepasst werden, in dem der Hund noch keine Angst oder gar Panik hat. Timing ist hier also besonders wichtig. Dadurch dauert es oft sehr lange, bis die Erfolge richtig sichtbar und spürbar werden. Und: nicht alle Ängste sind "heilbar".                                                                               Ein Hund, der totale Panik vor fremden Menschen hat und am liebsten immer mit Flucht reagiert, wird mit gutem und positivem Training zwar lernen können, mit dieser Angst umzugehen und sein Mensch wird mit ihm zusammen Handlungsstrategien erarbeiten, damit das Thema Flucht vom Tisch ist, er wird jedoch vermutlich nie freudestrahlend auf fremde Menschen zurennen.

Das Wichtigste bei Angsthunden ist, Vertrauen aufzubauen, Selbstbewusstsein zu stärken und mit positiven Erlebnissen alternative Handlungsstrategien zu erarbeiten. Mit der Ansicht "Da muss er durch" kommt man nicht weiter und im schlimmsten Fall leiden die Lebensqualität des Hundes und die Hund-Mensch-Beziehung dramatisch.

Es kommt auch vor, dass Angst bei Hunden nicht immer erkannt wird oder die Menschen denken "Warum soll ich etwas ändern, der Hund ist doch so brav und fällt nie auf". Doch mal ehrlich, in den meisten Fällen ist der Hund nicht einfach brav, sondern durch lähmende Angst gehemmt. Was macht das mit der Lebensqualität des Hundes? Ist es nicht viel schöner, wenn der Hund auch mal ausgelassen toben kann? Das bedeutet ja nicht gleich, dass er keine Regeln und Grenzen kennen soll.

Doch auch die Halter von Angsthunden stehen oftamls vor riesigen Problemen. Oft ist der Mensch verzweifelt, stellt sich Fragen wie "Bin ich der richtige mensch für diesen Hund? Ist es nicht besser, für ihn eine andere Familie zu finden? Mache ich alles falsch?". Hier ist es wichtig, den Halter zu verstehen, ihm Lösungen aufzuzeugen und auch sein Selbstbewusstsein wieder zu stärken. Damit Mensch und Hund glücklich zusammenleben können.

Dabei unterstütze ich Sie und Ihren Hund im Einzeltraining!


Wie arbeite ich?

Mein Training mit Hunden basiert auf positiver Verstärkung. Das bedeutet, dass jeder Schritt in Richtung des erwünschten Verhaltens belohnt, also positiv verstärkt wird. So lernt der Hund, welche Verhaltensweisen erwünscht sind und sich für ihn lohnen und wird diese auch immer öfter zeigen.

Es gibt viele Verhaltensweisen, die vom Menschen unerwünscht sind und die der Hund trotzdem regelmäßig und immer wiederkehrend an den Tag legt. Das liegt unter anderem daran, dass diese Verhaltensweisen für den Hund zu einer Strategie geworden sind, entweder sein Ziel zu erreichen, oder mit bestimmten Dingen umzugehen. Diese Strategien lohnen sich also aus Sicht des Hundes für ihn. Solche unerwünschten Verhaltensweisen sind nicht immer beliebig korrigierbar oder löschbar. Vielmehr bedarf es hier eines Umlernens. Das heißt, wir bringen dem Hund alternative Strategien und Verhaltensweisen bei, die er anstelle der bisher genutzten verwenden soll. Diese müssen sich für den Hund lohnen, damit er sie als Strategie übernehmen kann und immer wieder zeigt. Dies geschieht über positive Verstärkung.                                Man kann einem Hund schlecht ein Verhalten verbieten, ohne ihm eine Alternative aufzuzeigen, was er stattdessen tun kann oder soll. Denn wenn es an der Alternative fehlt, wird der Hund immer wieder zu den vorher gezeigten, unerwünschten Verhaltensweisen zurück kehren.


Vorteile des Einzeltrainings auf einen Blick:

  •  Lernen vor Ort
  • individuelle Themen
  • individueller Trainingsplan
  • Trainingsinhalte und Tempo an Ihre Bedürfnisse angepasst
  • individuell vereinbarte Termine